Antiquität des Monats

In dieser Rubrik finden Sie jeden Monat ein anderes antikes Stück, welches wir genauer vorstellen.

 

Im Dezember: Biedermeier Weichholzsekretär

Über die Biedermeierzeit haben wir ja schon ein wenig berichtet. Diesen Monat wollen wir uns einmal dem Material unserer Antiquität des Monats widmen.

Was ist eigentlich Weich- und was Hartholz? Und wann (bzw. für wen) wurde Weich- und Hartholz verarbeitet?

Man unterscheidet zunächst einmal zwischen Laub- und Nadelbäumen. Während die Hölzer bspw. von Kirsch-, Eiche- oder Nussbäumen als Harthölzer bezeichnet werden, sind die Hölzer von Nadelbäumen Weichhölzer. Dazu zählen auch die Eibe, Lärche, Fichte, Kiefer und Tanne. Die meisten Möbel aus alter Zeit wurden überwiegend aus Fichte, Kiefer und Tanne hergestellt. Unser schöner Weichholzsekretär aus Lärche ist somit ein etwas selteneres Stück.

Grundsätzlich war in den vergangenen Jahrhunderten die Wahl der Holzart eng mit dem Geldbeutel verknüpft. Edel(hart)hölzer wie Kirsche oder Birke waren demnach dem Adel oder Großbürgertum vorbehalten. Damit auch weniger Betuchte sich die Wohnkultur der Begüterten nach Hause holen konnten, wurden die günstigeren Weichholzmöbel mit Lasuren wie Essig- und Bierlacken behandelt. In den meist braunen Überzug wurden dann edelholzähnliche Strukturen eingearbeitet. In den 1980er Jahren waren Weichholzmöbel vergangener Epochen sehr beliebt und die braune Farbe kam ab (hat das von euch mal jemand gemacht???).

Die Antiquität des Monats Dezember kommt ohne die braune Farbe daher. Sie ist von ihren Abmessungen her überall unterzubringen und durch den gradlinigen Stil mit jeder Einrichtung kombinierbar. Altersbedingte Gebrauchsspuren erhöhen ihren Charme und lassen eine alltägliche Nutzung ohne schlechtes Gewissen zu.

Nur im Dezember zum echt weichen Preis!

 

  • Angebot!

    Biedermeier Weichholzsekretär

     1.800,00  1.550,00