Antiquität des Monats

In dieser Rubrik findet ihr jeden Monat ein anderes antikes Stück, welches wir genauer vorstellen.

 

Im Dezember: Vertiko

Nein, bei unserer Antiquität des Monats handelt es sich nicht um ein Requisit aus Hitchcocks Film-Klassiker. Schreibt sich auch ein wenig anders.

Es gibt 2 Varianten, woher das halbhohe Möbelstück seinen Namen haben könnte. Zum einen von seinem „Erfinder“, dem Berliner Tischlermeister Otto Vertikow, der etwa 1860 mit der Produktion des halbhohen, mit 2 Türen und 1 Schublade versehenen, Schranks begann. Oder einfach aus seiner vertikalen Ausrichtung. Ganz genau weiß man es aber nicht.

Ist auch nicht so wichtig. Gefertigt wurde das Vertiko überwiegend aus (günstigem) Weichholz, damit es auch für weniger betuchte Menschen erschwinglich wurde. Deshalb ist es auch nicht so hoch – die einfacheren Leute hatten kleinere Häuser mit niedrigeren Decken. Da kam ein 2 Meter hoher Schrank mit üppigen Verzierungen schon platztechnisch nicht in Frage.

Damit das einfache Stück doch ein wenig Glanz in die Hütte bringen konnte, wurde es oftmals mit Lacken und Lasuren aufgepeppt. Und wer es dann noch etwas extravaganter haben wollte, ließ sich einen Aufsatz – vom einfachen Rundum-Geländer bis hin zu reich verzierten Spiegeln mit extra Schublädchen – fertigen. Das machten dann auch schon Maschinen, so dass das Möbel aufgrund der einfacheren Herstellung preislich attraktiv wurde.

Im Dezember gibt es traditionell viele Geschenke, so dass wir in diesem Monat gleich 3, sorry, jetzt (nur) noch 2 Vertikos im Angebot haben. Und preislich sogar attraktiver als manch neues, maschinell aus gepresster Pappe hergestelltes „Highboard“…

  • Angebot!

    Vertiko

     900,00  750,00
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    Vertiko Shabby Chic Louis Philippe

     1.150,00  980,00